Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren und wird in Deutschland von den Krankenkassen als Leistung übernommen. Sie gehört zu den psychodynamischen Verfahren. Was genau das bedeutet erfahren Sie hier.
Ich biete die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) im Einzelsetting an. Die Psychodynamischen Therapien gehen davon aus, dass wir nicht alles bewusst wahrnehmen und steuern, sondern ein erheblich größerer Teil unserer Wahrnehmung und unseres Erlebens im Unbewussten verborgen liegt. Im Unbewussten sind auch innere Konflikte, die zu Spannungen führen und Symptome erzeugen. Die Psychodynamischen Therapien sind u.a. darauf ausgerichtet, zu verstehen, welche inneren Konfliktspannungen im Unbewussten verborgen liegen, um diese aufzudecken. Das Aufdecken und emphatische Verstehen, dient dem Symptomabbau. So gehen wir ebenfalls davon aus, dass Symptome immer auch eine kreative Lösung für einen früher vergangenen Zustand sind, die jedoch heute nicht mehr dienlich, vielleicht sogar hinderlich und schädlich sind. So vergleiche ich beispielsweise die Symptomatik mit einer Ritterrüstung, die vermeintlich schützt, aber auch einengt und unflexibel ist. Wichtig ist mir, die Symptomatik auch zu würdigen und zu verstehen, warum diese überhaupt einst wichtig war. Über die therapeutische Beziehung, die vertrauensvoll und haltgebend sein soll, soll ebenfalls eine Beziehungserfahrung ermöglicht werden, in der sich die Patient*innen wohlfühlen und öffnen können, um gestärkter ins Leben zu gehen.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, glaube aber, dass es die Erfahrung selbst ist, die oft auch über die Therapie hinaus geht, die die TP verstehbar macht. Die Therapie wirkt vor allem zwischen den Sitzungen und auch noch lange nach einer abgeschlossenen Therapie; sie wirkt nach(haltig).